Ihr
könnt mir erzählen, was ihr wollt
- die Jungs aus dem Orac-Umfeld haben defintiv
einen an der Waffel. Ganz gewaltig sogar und
genau das macht die beiden Herren über
das Adjunct_Label so charmant: Konstantin
Gabbro entlässt hier seinen Label-Kollegen
Kenneth James Gibson aka (a)pendics shuffle
auf Solopfaden wandern und der kautzige Glitchfrickler
scheint es wirklich zu geniessen, seine unkonventionell
anarchisch super-kollidierenden selfmade-Vocal-Cuts
mit bösesten Hallfahnen und derbst zerhackstückten
Basslines nun auf Mo's Ferry zu versatzstücken.
Das Rauschen, das Knistern und das Knarzen
werden zu zu geschickten Stilelementen , im
Effektrausch kollabieren orgelnden Frequenzen,
bis der Tinitus schaffelnd im Takt die Hirnrinde
zersetzt. Inmitten der schaffelnd-knarzenden
Effekt-Orgie werden liebliche Melodien vergewaltigt,
während der brachial futuristische Glitch-Funk
hämisch grinsend dem zart-besaitet devoten
Micro-Houser die Vaseline für den besseren
Ohr-gasmus in die Hirnwindungen schmiert.
Herrlich uneuropäisch, lustvoll dreckig
und eigenwillig genug, um die Clubs zum Einstürzen
zu bringen. ****** chris
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