raveline de-bug
convulse
housefloor.de

Nach einer Handvoll vielbeachteter Releases auf Orac meldet sich Kenneth James Gibson nun bei Mo’s Ferry mit vier seiner Technobomben. [a]pendics shuffle ist zweifelsohne einer jener Vertreter, die man zwar vom Etikett her in die Minimalecke einordnet, deren Sound aber eigentlich rein gar nichts mit Minimalismus zu tun hat. Sicher, das Sounddesign ist typisch fricklig, modern, digital. Auch kann man in den Tracks von keiner klassischen Techno- oder House-Ästhetik sprechen, vielmehr sind es brummend rockige Cut-Up-Entwürfe. Teilweise sind die Tracks gar derart vollgepackt, dass sie mir schon fast wieder zu sperrig für den Dancefloor erscheinen („deluxe cynic“). In jedem Falle nähert sich Mo’s Ferry mit diesem Release weiter dem oberen Ende des Minimalsektors – in Bezug auf Verlässlichkeit, Rockfaktor, Härtegrad. Umso mehr bin ich gespannt, welche Ausrichtung dann das neue Mo’s Ferry Sublabel Ryyygular – Soundbeschreibung laut Homepage: „Minimal techno“ – verfolgt…