Nach
einer Handvoll vielbeachteter Releases auf
Orac meldet sich Kenneth James Gibson nun
bei Mo’s Ferry mit vier seiner Technobomben.
[a]pendics shuffle ist zweifelsohne einer
jener Vertreter, die man zwar vom Etikett
her in die Minimalecke einordnet, deren Sound
aber eigentlich rein gar nichts mit Minimalismus
zu tun hat. Sicher, das Sounddesign ist typisch
fricklig, modern, digital. Auch kann man in
den Tracks von keiner klassischen Techno-
oder House-Ästhetik sprechen, vielmehr
sind es brummend rockige Cut-Up-Entwürfe.
Teilweise sind die Tracks gar derart vollgepackt,
dass sie mir schon fast wieder zu sperrig
für den Dancefloor erscheinen („deluxe
cynic“). In jedem Falle nähert
sich Mo’s Ferry mit diesem Release weiter
dem oberen Ende des Minimalsektors –
in Bezug auf Verlässlichkeit, Rockfaktor,
Härtegrad. Umso mehr bin ich gespannt,
welche Ausrichtung dann das neue Mo’s
Ferry Sublabel Ryyygular – Soundbeschreibung
laut Homepage: „Minimal techno“
– verfolgt…
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